Roller-Versicherungen

Foto: tillwe/flickr.com

Roller-Versicherung zur Absicherung von Schäden im Straßenverkehr

Die Motorroller-Versicherung wird in Deutschland umgangssprachlich häufig einfach Moped-Versicherung genannt. Eine Rollerversicherung, die man durch den Kauf eines Versicherungskennzeichens abschließt, gilt für Motorroller zwischen 50 und 80 ccm. Gesetzlich vorgeschrieben ist hier nur die reine Haftpflichtversicherung, die berechtigte Schadenersatzansprüche von Dritten erfüllt und gleichzeitig aber auch unberechtigte Schadenersatzansprüche abwehrt.

Um Schäden am eigenen Roller abzusichern, kann der Rollerfahrer auch eine Teil- oder Vollkaskoversicherung abschließen. Für viele Rollerfahrer hat die Einführung der Winterreifenpflicht am 4.1.2010 Auswirkungen. Nicht nur für Pkw, sondern auch für Zweiräder gilt diese Pflicht uneingeschränkt. Verzichtet ein Rollerfahrer darauf, seinen Motorroller mit Winterreifen auszustatten und verursacht einen Unfall, riskiert er unter Umständen den Versicherungsschutz aus seiner Roller-Versicherung.

Ähnlich wie bei der Autoversicherung verweist auch die Roller-Versicherung darauf, dass Fahren ohne Winterreifen als grobe Fahrlässigkeit gewertet werden kann. Winterreifen für Roller erkennt man an dem Schneestern auf dem Reifenmantel. Da das Zweiradfahren bei Schnee und Glatteis extrem hohe Gefahren birgt, ist das Fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln bei solchem Wetter für Rollerfahrer sicher die bessere Alternative.