Oldtimer-Versicherungen

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Oldtimer-Versicherung und Kfz-Versicherung im Vergleich

Erste zwingende Voraussetzung dafür, dass ein Fahrzeug als Oldtimer anerkannt wird, ist das Datum der ersten Zulassung. Hier gibt es Unterschiede zwischen Pkw, Motorrädern, Lkw oder zum Beispiel Traktoren. Außerdem müssen bei der Oldtimer-Versicherung Fahrzeughalter und Versicherungsnehmer in jedem Fall identisch und über 25 Jahre alt sein.

Wer eine Oldtimerversicherung abschließen möchte, muss bestimmte Vorgaben erfüllen. Bei den meisten Versicherern wird ein amtliches Gutachten verlangt, das innerhalb von sechs Wochen nach der Zulassung des Oldtimers vorliegen muss. Bei Fahrzeugen, die älter als dreißig Jahre sind und nur die gesetzliche Haftpflichtversicherung erhalten sollen, kann ein Gutachten entfallen. Hier genügt es, wenn der Versicherungsnehmer den Originalzustand des Oldtimers durch Fotos belegt.

Die Oldtimerversicherung unterscheidet sich durch einige weitere Details von der normalen Kfz-Versicherung: So dürfen Oldtimer nur zu privaten Zwecken gefahren werden. Außerdem werden häufig Kilometerbegrenzungen angegeben. Im Normalfall erlaubt eine Oldtimerversicherung eine Fahrleistung von bis zu 8000 Kilometer pro Jahr. Beim Abschluss einer Oldtimer-Versicherung sollte darauf geachtet werden, dass eine entsprechende Wertsteigerung mitversichert ist.