Öko-Rabatt bei der Kfz-Steuer – was taugen Öko-Policen?

Ganz klar, in der Automobil-Branche ist ein Umdenken gefragt! Fossile Brennstoffe werden immer teurer und knapper, die Auswirkungen des weltweit hohen Verkehrsaufkommens werden immer deutlicher sicht- und spürbar und die Natur schreit nach alternativen Antriebsformen für die PKWs. Auch die Kfz-Versicherungen scheinen sich bei diesem Trend zu beteiligen und machen ihren Kunden mit besonderen Öko-Policen E-Cars und alternative Antriebe schmackhaft. Doch taugen diese Öko-Rabatte wirklich etwas? Kann man ökologisch verträglicherere Autos tatsächlich günstiger versichern?

Die Auflagen die der Versicherungsnehmer erfüllen muss um sich den Öko-Rabatt bei seiner Kfz-Versicherung sichern zu können, sind sehr vielfältig. So setzen einige Autoversicherer Verbrauchsobergrenzen, andere bieten spezielle Vergünstigungen für Autofahrer egal welchen Fahrzeugtypens, die sich eine Bahncard kaufen und wieder andere fordern, dass im Fahrzeug ein Hybrid-, Elektro-, Wasserstoff- oder Brennstoffzellenmotor arbeitet.

Wer versucht die Bedingungen für die Öko-Rabatte zu erfüllen schont zwar die Umwelt, tut damit aber nicht zwangsweise auch seinem Geldbeutel etwas Gutes. So werden dem Versicherten die Öko-Tarife mit bis zu 15% Ersparnis gegenüber dem Normal-Tarif schmackhaft gemacht, doch wer hier ordentlich vergleicht wird schnell feststellen, dass die Öko-Tarife nicht automatisch auch die preiswertesten sind.

Versicherungsexperten in den Verbraucherzentralen warnen davor, sich nur auf die Öko-Policen zu verlassen und raten, dass man auch andere Angebote von unterschiedlichen Anbietern dazu vergleichen sollte.

Um sich im Dschungel von Versicherungs-Angeboten, Öko-Policen und -Rabatten überhaupt noch zurecht finden zu können, sind die großen Vergleichsportale im Internet oft sehr zu empfehlen.

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