Dieselfahrzeug versichern: keine Zusatzfragen im Antrag

Foto: Jurec/pixelio.de

Bei der Anschaffung eines Neuwagens gibt es besonders bei Vielfahrern die Tendenz, sich für ein Dieselfahrzeug zu entscheiden. Das liegt sicher an der Tatsache, dass Dieselkraftstoff noch immer preiswerter ist als Benzin. Während aber bisher die Meinung vorherrschte, dass die jährliche Fahrstrecke mindestens 20 000 Kilometer betragen müsste, hat sich inzwischen herausgestellt, dass auch schon eine geringere Fahrleistung durchaus rentabel sein kann.

In der Anschaffung ist ein Fahrzeug mit Dieselmotor in der Regel teurer als ein Auto, das über einen Benzinmotor verfügt. Auch für die Kfz-Steuer müssen Dieselfahrer immer noch bedeutend mehr bezahlen. Aber wer ein Dieselfahrzeug versichern lassen möchte, zahlt keine höheren Versicherungsprämien.

Der Sparfaktor ergibt sich also allein aus dem Unterschied im Kraftstoffpreis. Bei den Vergleichswerten hat ein neuer Kostenvergleich des ADAC nun für Aufsehen gesorgt. Es gibt Autotypen, bei denen sich die Entscheidung für einen Dieselmotor schon ab einer Fahrleistung von etwa 10 000 Kilometern pro Jahr rechnet. Dieser Kostenvergleich zeigt auch, dass es sich keineswegs um Fahrzeuge aus der Oberklasse handeln muss.

Kleinwagen haben hier ganz deutlich die Nase vorn. Modelle des Opel Corsa, des VW Golf oder des Peugeot 307 zum Beispiel können allein beim Kraftstoffverbrauch eine Ersparnis von bis zu 5 Cent pro gefahrenem Kilometer verursachen. Als weitere erfreuliche Tatsache kommt hinzu, dass es nicht teurer ist, ein Dieselfahrzeug versichern zu lassen.

Im Bereich der Oberklasse wie beispielsweise dem neuen BMW 503 Touring sind bis zu sieben Cent Einsparung beim Dieselkraftstoff gegenüber herkömmlichem Superbenzin möglich. Wer also die exakten Verbrauchskosten feststellen möchte, sollte neben Kfz-Steuern, Anschaffungspreis und Kraftstoffkosten auch vergleichen, was es kostet, ein Dieselfahrzeug zu versichern.

Comments are closed.