Zweitwagenrabatt: Ein Vergleich bringt Klarheit

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Die Zweitwagenregelung gestattet es einem Fahrzeughalter, ein weiteres Fahrzeug neben seinem Erstwagen bei einer Versicherungsgesellschaft zu versichern. Dafür wird ihm in der Regel ein Zweitwagenrabatt gewährt. Dieser Zweitwagenrabatt ist zum Beispiel für Eltern eine gute Möglichkeit, ihren Kindern nach bestandener Führerscheinprüfung ein eigenes Auto zu ermöglichen, ohne dass die Versicherungsprämie zu einem Problem wird.

Während Fahranfänger mit 240 Prozent der Grundprämie beginnen, kann der Zweitwagenrabatt die Prämie etwa halbieren. Die Einstufung erfolgt dann nicht in der Schadenfreiheitsklasse 0, sondern in der SF-Klasse ½, die bei den Versicherungen mit 120 bis 130 Prozent des Grundbeitrags berechnet wird.

Der Zweitwagenrabatt ist aber nicht ausschließlich auf die im Haushalt lebenden Personen begrenzt. So kann ein Autofahrer auch für einen Lebenspartner, einen Verwandten oder einen Freund den Zweitwagenrabatt in Anspruch nehmen. Auch wenn man selbst zwei unterschiedliche Fahrzeuge besitzt – wie etwa ein Cabrio für den Sommer und einen geschlossenen Wagen für den Winter –, lässt sich durch den Zweitwagenrabatt die finanzielle Belastung durch die Autoversicherung verringern.

Inzwischen gibt es eine ganze Reihe von Anbietern auf dem Markt, die damit werben, dass der Zweitwagen zu den Konditionen des Erstfahrzeugs versichert werden kann. Dabei handelt es sich um einen anbieterbezogenen Zweitwagenrabatt, der sich nicht auf andere Gesellschaften übertragen lässt. Es ist also wichtig, darauf zu achten, dass man den Zweitwagenrabatt beim Wechsel der Autoversicherung zum neuen Anbieter mitnehmen kann. Ansonsten kann es unter dem Strich zu ungünstigen Bedingungen für den Autofahrer kommen. Wichtig sind dabei nicht unbedingt die Prozentangaben bei den Schadenfreiheitsklassen der einzelnen Anbieter. Bei einem Vergleich sollte also auch beim Zweitwagenrabatt immer entscheidend sein, wie viel man für die Zweitwagenversicherung bezahlen muss.

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